Was Sie zur Casino-Etikette wissen sollten

Wer ein Casino besuchen möchte, sollte sich vorher über die dort geltenden Kleidungs- und Verhaltensregeln informieren. Aber auch Dinge, die nicht offiziell vorgegeben sind, gehören oft zum gesellschaftstauglichen Verhalten im Casino dazu. Während sich Spieler in einem Online Casino Book of Dead Freispiele ohne Einzahlung holen und dann ganz einfach loslegen können, ohne auf irgendeine Etikette achten zu müssen, sieht das in den niedergelassenen Casinos anders aus. Wer dort nicht unangenehm auffallen möchte, muss einige grundlegende Dinge berücksichtigen.

Nicht in jedem Casino gelten dieselben Regeln

Auch bei den niedergelassenen Casinos gibt es deutliche Unterschiede. In den edelsten Casinos wird großer Wert auf die Etikette gelegt. Männer haben dort nur im Anzug Zutritt, und auch die Frauen sollten entsprechend vornehm gekleidet sein. Schließlich verkehren viele der Stammkunden dieser Casinos in der High Society und besuchen regelmäßig die besten Golf Resorts weltweit, gehobene Hotels und stehen bei den teuersten Partys auf der Gästeliste. Ähnlich viel wert wie auf die Kleidung wird in gehobenen Casinos auch auf das Verhalten gelegt. Natürlich dürfen sich Gewinner freuen, ungehemmt auf den Tischen tanzen sollten Sie dort allerdings nicht.

In vielen kleineren Casinos geht es dagegen deutlich legerer zu. Hier ist Abendgarderobe zwar meist keine Pflicht, trotzdem sollten Besucher nicht in Turnschuhen und T-Shirt erscheinen. Kleiden Sie sich dem Anlass entsprechend, da es andernfalls passieren kann, dass Sie keinen Zutritt zum Casino erhalten.

Trinkgeld gehört zum guten Ton

Wenn Sie beim Roulette, Blackjack oder einem anderen Casinoіpiel gewinnen, sollten Sie an ein Trinkgeld für Dealer oder Croupiers denken. Etabliert hat sich der Spruch: „Ein Stück für die Angestellten“. Damit signalisieren Sie, dass sich der Spielleiter einen der Chips nehmen und in den sogenannten „Tronc“ werfen darf, den die Angestellten des Casinos am Ende des Abends unter sich aufteilen.

Diese Art von Trinkgeld ist in allen Spielhallen üblich, unabhängig davon, ob es sich um eine besonders edle Spielstätte oder um ein eher legeres Casino handelt. Zwar wird in den gehobenen Casinos entsprechend mehr Trinkgeld gegeben, da hier aber in der Regel auch die Einsätze höher sind, stimmt das Verhältnis von Gewinn und Trinkgeld wieder.

Die einzigen Casinospiele, bei denen kein Trinkgeld üblich ist, sind die Spielautomaten. Hier werden die Spiele schließlich nicht von echten Menschen geleitet, sondern die Besucher treten gegen eine Maschine an. Auch für Automatenspieler gehört es sich jedoch, spätestens beim Verlassen des Casinos ein Trinkgeld dort zu lassen. Wenn der Kellner zwischendurch Getränke serviert oder Sie an der Bar eine Erfrischung zu sich nehmen, sollte ein angemessenes Trinkgeld ebenfalls selbstverständlich sein.

Respekt gegenüber dem Casino-Personal

Sowohl die Spielleiter als auch das restliche Personal des Casinos sind mit Respekt zu behandeln. Führt der Dealer am Tisch eine Handlung aus, die Sie nicht verstehen, so können Sie natürlich höflich nachfragen und sich diese Handlung erklären lassen. Aggressivität ist jedoch grundsätzlich fehl am Platz. Sollten Sie wirklich einmal mit einer Entscheidung des Spielleiters nicht einverstanden sein, so können Sie selbstverständlich den Floorman rufen lassen, der die Situation dann hoffentlich klären kann. Dies sollte allerdings nicht gewohnheitsmäßig geschehen, sondern ist nur in wenigen Ausnahmesituationen angemessen. Schließlich haben die Spielleiter in guten Casinos eine anspruchsvolle Ausbildung genossen und wissen in der Regel, was sie machen.

Der Umgangston im Casino ist freundlich und respektvoll. Dies gilt nicht nur für die Kommunikation des Personals mit den Gästen, sondern auch umgekehrt. Egal ob Sie gewinnen oder verlieren, sollten Sie daher stets höflich bleiben, wenn Sie ein gerne gesehener Gast im Casino sein wollen.

Das Casino hat das Hausrecht

Keinem Casino wird es gelingen, es jedem Gast recht zu machen. Dazu sind die Vorstellungen und Wünsche der einzelnen Menschen einfach zu unterschiedlich. Was Sie aber immer respektieren sollten, ist das Hausrecht des Casinos. Wenn sich der Angestellte am Empfang dazu entscheidet, einem Gast den Einlass zu verwehren (zum Beispiel wegen unpassender Kleidung), dann bringt es nichts, darüber zu diskutieren. Auch die Entscheidungen der Floormen sind ohne Aufsehen zu akzeptieren.

Um des Casinos verwiesen zu werden, müssen Spieler übrigens noch nicht einmal etwas Verbotenes tun. So ist es zum Beispiel absolut legal, beim Blackjack die Karten zu zählen, selbst wenn das im Team geschieht. Da sich die Spieler durch solche Taktiken einen Vorteil verschaffen, sind sie trotzdem im Casino unerwünscht und werden höchstwahrscheinlich ein Hausverbot erhalten, wenn sie erwischt werden. Auch Gäste, deren Anwesenheit für andere Gäste unangenehm ist, werden regelmäßig des Hauses verwiesen. Seien Sie daher ein angenehmer Gast, dann haben Sie nichts zu befürchten.

Die Spielregeln kennen

Wer sich an einen Casino-Tisch setzt und aktiv am Spiel teilnehmen möchte, sollte zumindest die grundlegenden Regeln dieses Spiels kennen. Natürlich ist es irgendwann für Anfänger immer das erste Mal, es ist aber fair den anderen Spielern gegenüber, sich vorher selber über die Regeln zu informieren. Schließlich möchten die anderen Casino-Gäste am Blackjack-Tisch nicht unnötig lange warten, weil ihr Mitspieler nicht versteht, wann er seine Hand teilen kann und ewig überlegt, ob er noch eine Karte fordern oder lieber passen soll.

In einem Casino sind in der Regel Spielanleitungen erhältlich, mit deren Hilfe sich die Besucher einen Überblick verschaffen können. Danach ist es sinnvoll, zuerst nur zuzuschauen und so ein Gefühl für die Spielabläufe zu bekommen. Die meisten guten Casinos veranstalten außerdem regelmäßig Anfängerkurse. Ein solcher Kurs ist zwar kein Muss, kann aber zusätzliche Sicherheit geben, denn schließlich fühlen wir uns am Spieltisch üblicherweise auch selbst deutlich wohler, wenn wir die Regeln kennen und grundlegende Taktiken beherrschen.

 

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